Flüchtlinge 820x410 - Migrantenkrise der letzten Jahre: Der Wahn hinter dem Willkommen

Migrantenkrise der letzten Jahre: Der Wahn hinter dem Willkommen

Seit im Jahr 2015 die Grenzen stark geöffnet und 890.000 Flüchtlinge im ganzen Jahr in Deutschland aufgenommen wurden, trat auf zahlreichen Seiten die blanke Überforderung ein. Die Politik sah sich plötzlich der Herausforderung gegenüber, all die Menschenmassen abzufangen und angemessen zu integrieren. Wiederum die Gesellschaft stand vor der Herausforderung, sich zu einigen: Willkommen heißen oder ablehnen? Entsprechend der Heterogenität einer Gesellschaft konnte die Spaltung nicht größer ausfallen. Es entbrannte auf der einen Seite eine Fremdenfeindlichkeit, die Nährboden für die in der Gesellschaft stark kontrovers diskutierte AFD war. Auf der anderen Seite begaben sich allerdings viele Ehrenamtliche in den Dienst, um mit Sprachkursen und Freizeitaktivitäten die Integration jener zu fördern, die in das Land gekommen waren. Doch wie ging explizit die Bundesregierung vor?

Die Grenzöffnung an sich als großer und überfordernder Schritt

Einwanderung 300x212 - Migrantenkrise der letzten Jahre: Der Wahn hinter dem WillkommenWie man die Grenzöffnung im Nachhinein bewertet, sei dahingestellt. Hier gab es verschiedenste Reaktionen:

  • Zahlreiche Länder begrüßten es und priesen Deutschland als sehr offenes Land an
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde als Person of the Year im Times Magazine aus den USA ausgezeichnet; es hieß Kanzlerin der freien Welt
  • Die AFD setzte sich für einen Untersuchungsausschuss ein und befand die Grenzöffnung für illegal
  • Was die Gesellschaft angeht: Diese war gespalten- was denn auch sonst…

Fernab dieser verschiedenen Reaktionen und Meinungen über das Jahr 2015 und die Grenzöffnung sei allerdings festgehalten, was Fakt ist: Der Staat war mit der großen Flut an Flüchtlingen überfordert und die Gesellschaft ebenso. So beschränkten sich Integrationskurse auf reine Sprachkurse und klärten kulturell kaum auf. Die Behördenvorgänge – ohnehin ein Trauerspiel in Deutschland – dauerten lange an und hatten zur Folge, dass diverse Flüchtlinge ohne Arbeitserlaubnis in ihren Flüchtlingsheimen ausharren mussten.

Straftaten & grenzwertiges Verhalten werden kaum geahndet

Es kam, wie es kommen musste angesichts der überforderten Regierung: Mit Übergang ins Jahr 2016, an Silvester 2015, kam es allem voran in Köln zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Migranten. Diese zerrissen vor den Polizisten ihre Ausweisdokumente und warfen sie weg, denn sie konnten sich schließlich neue Papiere besorgen. Der Polizeichef von Köln trat zurück, doch die Probleme mit der mangelnden Ahndung von Vergehen nahmen nicht ab. Doch wie sollten sie auch? Schließlich war die deutsche Bundesregierung in einen Wahn verfallen…

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Der Wahn hinter dem Willkommen

Welcher Wahn sich hinter der deutschen Flüchtlingspolitik verbarg, spiegelt sich in dem BAMF-Skandal wider. Hier wurden diverse Flüchtlingsbescheide inkorrekt ausgestellt. Mag dies durch einzelne Außenstellen praktiziert worden sein, so habe die Bundesregierung dies dennoch durch das eigene Wegschauen entscheidend legitimiert. Merkels zwischenzeitliche Aussagen „Es geht nicht anders.“ waren eher ein „Ich kann nicht anders.“ Denn sie wäre in ihrer Amtszeit gescheitert, wenn sie von ihrer eigenen Politik Abkehr gemacht hätte. So zeigt sich, dass die Willkommenskultur in vielerlei Hinsicht etwas Wahnhaftes hatte- den Wahn, sich als erfolgreiche Kanzlerin in die Geschichtsbücher einzutragen. Doch was auch immer nach diesem Wahn zurückbleibt: Deutschland hat zahlreichen Hilfsbedürftigen Menschen geholfen. Wir haben die Herausforderung bis hierhin gemeistert. Und das wird auch weiterhin der Fall sein…